Ort/Datum
Heiliggeist-Kapelle im Stadthaus, Luzern* 18. November 2011 bis 15. Januar 2012
Bezug zu Luzern
In der Region Luzern gibt es vielfältige Spuren der humanitären Tradition der Schweiz. Deshalb sind in der Ausstellung verschiedene Stimmen aus der Zentralschweiz zu hören. Auch Ordensgemeinschaften, Kirchen und kirchliche Hilfswerke blicken auf eine lange Geschichte mit der «anderen Seite der Welt» zurück, weshalb sie sich für die Ausstellung in Luzern engagieren.
Die Ausstellung bietet mit ihren Kurzfilmen insbesondere für Schulklassen (ab Oberstufe) und für Gruppen von Erwachsenen eine gute Gelegenheit, einen direkten und lebendigen Eindruck von Geschichte und Gegenwart des humanitären Engagements zu erhalten. Dabei werden auch kontroverse Themen nicht ausgespart. Für weiterführende Diskussionen stehen unter www.humem.ch verschiedene Materialien zur Verfügung.
Rahmenprogramm
Zur Vertiefung der Themen, die in der Ausstellung angesprochen sind, werden vier Veranstaltungen angeboten:
Vernissage Donnerstag, 17. November 2011, 18.00 Uhr, Heiliggeistkapelle Impulsreferat von Dr. Bernard Degen, Universität Basel Die humanitäre Tradition der Schweiz: Mythos oder Realität? Grussworte von Theo Stich, humem, und Ruedi Meier, Stadtrat
Debatte 1: Der Streit um die Entwicklungshilfe Sonntag, 27. November 2011, 11.00 Uhr, stattkino (im Bourbaki, amLöwenplatz) Film und Diskussion: „Hunger – genug ist nicht genug“ Was kann die Entwicklungszusammenarbeit ausrichten? mit David Syz, Filmautor, ehemaliger Staatssekretär für Wirtschaft; Tina Goethe, Swissaid; René Holenstein, Direktion für Entwicklung und Zusammenarbeit.
Im Rahmen der Filmtage Luzern: Menschenrechte Sonntag, 4. Dezember 2011, 17.00 Uhr, stattkino (im Bourbaki, am Löwenplatz) Filmkaleidoskop: Interaktives Kino mit Filmportraits aus der Ausstellung „Die andere Seite der Welt“ anschliessend Podium zur humanitären Verpflichtung der Schweizer Politik mit Martin Dahinden, Direktor der Direktion für Entwicklung und Zusammenarbeit und anderen
Debatte 2: Der Streit um die Migration Sonntag, 11. Dezember 2011, 11.00 Uhr, Heiliggeistkapelle Erfahrungsberichte und Diskussion Entwicklungszusammenarbeit und Migration: Tropfen auf den heissen Stein oder positive Rückkoppelung? mit Peter Amhof, Chefdelegierter von Caritas Schweiz in Bosnien-Herzegowina; Ylfete Fanaj, Integrationsbeauftragte, Luzern; Eduard Gnesa, Sonderbotschafter für internationale Migrationszusammenarbeit.
Öffnungszeiten
Die Ausstellung eignet sich vor allem für eine Besichtigung durch Gruppen oder Schulklassen (zwischen 15 und 30 Personen). Gruppen und Institutionen können sich bei der Geschäftsstelle anmelden und die Termine individuell festlegen. Für den Besuch sollten eine bis anderthalb Stunden eingeplant werden. Für weitere Gespräche können Räume in der Nähe benutzt werden. Der Ausstellungsbesuch ist kostenlos.
Adresse für die Anmeldung von Gruppen Rosemarie Fähndrich, Fastenopfer, Alpenquai 4, Postfach 2856, 6002 Luzern, Tel. 041 227 59 24 e-mail:
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Zusatzangebot: Workshop Im Sinne eines Zusatzangebotes bietet Fastenopfer als Partner von humem (neben Caritas Schweiz, Katholische Kirche Luzern, Römisch-katholische Landeskirche des Kantons Luzern) im Anschluss an die Ausstellung einen Workshop «Einblick in die zeitgemässe Entwicklungszusammenarbeit»an. Der Workshop wird von einer/m Programmverantwortlichen von Fastenopfer durchgeführt. Die thematisierten Aspekte mit Bezug zur Oral Historykönnen Menschenrechte, die Folgen der Globalisierung, eine zeitgemässe Entwicklungszusammenarbeit undunsere Handlungsmöglichkeiten sein, je nach von Ihnen gewünschtem Schwerpunkt. Alter: ab 10. Schuljahr Dauer: 90 Minuten Kostenanteil: 100 Franken Datum: nach Absprache Kontakt: Rosemarie Fähndrich, 041 227 59 24,
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Allgemeine Öffnungszeiten Für interessierte Einzelpersonen und spontane Besuche sind folgende Öffnungszeiten vorgesehen: Mittwoch bis Freitag 16 bis 20 Uhr. Samstag/Sonntag 10 bis 17 Uhr. Vom Freitag, 23. Dezember 2011 bis und mit Donnerstag, 5. Januar 2012 bleibt die Ausstellung geschlossen.
Trägerschaft Luzern Caritas Schweiz; Fastenopfer; Katholische Kirche Luzern; Römisch-katholische Landeskirche des Kantons Luzern
Die Ausstellung in Luzern wird unterstützt von: Betlehem Mission Immensee, DEZA, FUKA-Fonds der Stadt Luzern, Gemeinützige Gesellschaft Stadt Luzern, Kapuzinerkloster Luzern, Kloster Baldegg, Kloster Ingenbohl, Missionsgesellschaft Immensee, Reformierte Kirche Kanton Luzern, St.Anna-Schwestern Luzern, Stadt Luzern - Integration, stattkino Luzern
*Lageplan Heiligeist-Kapelle im Stadthaus (Hirschengraben 17b):

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