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Die Ausstellung

TUTTI FRATELLI – Die Expo zur humanitären Schweiz / Humanitaires et coopérants suisses en action

Die von humem gesammelten vielfältigen und einzigartigen Erinnerungen wollen wir einem breiten Publikum präsentieren, in einer modernen, interaktiven Ausstellung mit mehreren Modulen, die an geeigneten Orten wie Museen, Universitäten und Schulen überall in der Schweiz gezeigt werden kann. Die Ausstellung trägt den Titel TUTTI FRATELLI. Dieser italienischsprachige Ausspruch «Alle sind Brüder» wurde von den Frauen der Stadt Castiglione delle Stiviere geprägt, die nach der brutalen Schlacht von Solferino 1859 in der Pflege der Verletzten keinen Unterschied zwischen den Nationalitäten machten.

Mit der Ausstellung TUTTI FRATELLI wollen wir einen Dialog anstossen über das Engagement eines kleinen Landes, das sich über seine humanitäre Tradition definiert. Das Ausstellungspublikum erhält Gelegenheit zu erfahren, was die Zeitzeuginnen und Zeitzeugen zu ihrem Engagement inspiriert hat und welche konkreten Erfahrungen sie dabei gemacht haben. Grundlage dazu ist das bereits aufgezeichnete Material. Für die Ausstellung werden aus diesem Material kurze Filme hergestellt, die verschiedene Aspekte der Entwicklungszusammenarbeit und der humanitären Hilfe reflektieren. Die Filme werden angereichert mit Fotos, Filmbildern und weiteren Dokumenten aus den Händen der ZeitzeugInnen oder den Beständen von Archiven.

Die Navigation des interaktiven Teils ist so aufgebaut, dass das Publikum in partizipativer Weise durch die Ausstellung geführt wird. In Form von kürzeren und längeren Geschichten gibt die Ausstellung Einblick in die humanitäre Arbeit und die Entwicklungszusammenarbeit und ermöglicht, sich kritisch mit deren Sinn und Zweck auseinanderzusetzen.

Die Ausstellung geht im Frühling 2011 auf Tournee, pünktlich zum 50-Jahre-Jubiläum der Direktion für Entwicklung und Zusammenarbeit (DEZA) des Bundes. Sie soll bis 2013, dem Jahr des 150-Jahre-Jubiläums des IKRK, in der ganzen Schweiz und im Ausland gezeigt werden. Rund um die Ausstellung werden – zum Teil in Zusammenarbeit mit der DEZA – Anlässe organisiert, welche die Möglichkeit bieten sollen, im grösseren Rahmen über die Bedeutung der Entwicklungszusammenarbeit und der humanitären Hilfe nachzudenken und zu diskutieren.

Die Ausstellung besteht aus verschiedenen Modulen, die sich den Räumlichkeiten der Ausstellungsorte anpassen lassen. So soll die Ausstellung nicht nur in Museen, sondern auch an anderen Orten mit einer gewissen öffentlichen Ausstrahlung gezeigt werden können wie Kulturzentren, Universitäten, Schulen oder Gemeindehäusern.